Pucón, Dienstag, 24. Januar 2017, 10:25 Uhr

Inzwischen bin ich bei den Kapuzinern in Pucón. Vor dem Frühstück fuhr ich heute mit P. Juan zur Feier der Messe mit den „capuchinas“. Knapp 20 Franziskaner-Schwestern leben am Rand der Stadt zu Füssen des Vulcan „Villarrica“ in dem beschaulichen Kloster „Santa Clara“. Ich schätze, mehr als die Hälfte der Schwestern sind unter 40 Jahre. Fast alle sind aus der Gegend, einige auch Mapuche-Frauen. Mein erster Eindruck war, das wären vielleicht so furchtbar fromme, zum Kitsch neigende Klosterfrauen, wie es sie überall auf der Welt gibt. In der Messfeier hat sich dieser Eindruck aber völlig relativiert. Die Schwestern scheinen mir sehr bodenständig zu sein. Sie haben wunderschön gesungen, die Lieder mit einer Menge von Instrumenten begleitet: Gitarren, Geige, Flöten, Charrango, Mandoline, Perkussionsinstrumente etc. Die Liturgie war äußerst schlicht. Gleichzeitig tief und echt. Und vor allem gemeinschaftlich. Die Gemeinschaft prägte eine starke Verbundenheit. Die Feier war auch sehr persönlich, nicht abgehoben oder künstlich. Für diesen natürlichen Stil der ganzen Liturgiefeier war vor allem auch P. Juan verantwortlich.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s