Adventsgedanke zum Mittwoch, 2. Woche

Mittwoch, 7. Dezember

Antiphon zum Benedictus:

Halte das Steuerruder des Glaubens fest, damit dich die Sturmböen dieser Welt nicht aus dem Kurs bringen.

Liebe Leserin, lieber Leser,

aus dem Kloster Poblet, wo ich gerade wieder ein paar Tage verbringe, einige Impressionen.

Heute gelesen und gesehen.

Und damit einen lieben Gruß sendet Dir,

Ottmar

……………………………….

„Quijote und Sancho sind zwei Seiten des Menschen, zwei verschiedene Perspektiven der Sicht der Welt. Quijote ist nur ohne Sancho ein Narr, während Sancho ohne Quijote zum dummen Tölpel wird. Weder Quijote noch Sancho sehen die ganze und wirkliche Dulcinea, und doch haben beide Recht: Sancho gewiss, was ihr Äußeres betrifft, während Quijote auch das erfahren mag, was Dulcinea vielleicht im Verborgenen ist, im Möglichen; nicht das, was sie sichtbar ist, sondern was sie auch sein könnte – und vielleicht einmal sein wird.“

„Es gibt nämlich nicht zwei oder drei Dulcineas, sondern nur eine, von verschiedenen Perspektiven aus betrachtet.“

„Die Tatsache, dass wir auf unseren menschlichen Spielplätzen der Wahrheit immer „in Bewegung“ begegnen und manchmal ihrem Plural, sollte uns nicht zu einem billigen Relativismus und zur Resignation oder Skepsis gegenüber der absoluten Wahrheit verleiten.“

„Vielmehr lehrt er (der Glaube) uns, mit Hoffnung und Ausdauer die Versuchung der Resignation, der Skepsis sowie des Triumphalismus zu überwinden und mit offenem und demütigem Herzen zuzuhören, wie die Wahrheit selbst auf uns zu kommt und zu uns spricht – wenn auch immer nur in „Spiegelbildern und Rätseln“ und vieldeutigen „Zeichen der Zeit“.“

„… wenn der Glaube den Unglauben mit etwas „besiegen“ kann, dann nur mit dem Ausmaß seiner Geduld und der Echtheit seiner Sehnsucht.“

(Tomás Halík, Geduld mit Gott. Die Geschichte von Zachäus heute)

Es gibt keine schönere Freude als das gnadenvolle Bewusstsein eines gereinigten Gewissens.

Ambrosius von Mailand (Heiliger des Tages)

  • Was belastet mich – auch wenn ich es vielleicht sehr weit geschoben habe?
  • Wer hofft, wer wartet auf eine versöhnliche Geste von mir?

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