Adventsgedanke zum Donnerstag, 1. Woche

Donnerstag, 1. Dezember

Antiphon zum Benedictus:

Ich schaue aus nach dem Herrn, meinem Retter: In Geduld will ich warten, bis er sich naht. Halleluja.

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Geduld mit Gott. Die Geschichte von Zachäus heute“ heißt eines der Bücher, in dem ich gerade immer wieder mit großer Begeisterung lese. Es ist von Tomáš Halík, einem Professor der Soziologie, der noch vor dem großen Mauerfall in Prag geheim zum Priester geweiht wurde.
Sein Denken, Philosophieren und Glauben ist geprägt von einer nicht-glaubenden Umgebung. Aber gerade in dieser Umgebung, einer völlig säkularen und Gott ablehnender Gesellschaft, entdeckt Halík ganz deutliche Spuren Gottes.
Advent – das ist dieses sehnsüchtige, hoffnungsvolle, aufmerksame, geduldige Ausschau-halten.
Lauschen. Schauen. Mit unendlicher Geduld.
Und manchmal habe ich den Eindruck – die Sehnsucht selber ist schon der zarte Hauch seiner unnahbaren Gegenwart.
Es grüßt Dich,
Ottmar

Die erste Frage soll nicht sein: Was kann ich von meinem Nächsten erwarten? Sondern: Was kann der Nächste von mir erwarten?

Friedrich von Bodelschwingh (evangelischer Pastor und Theologe, er arbeitete in der inneren Mission, Begründer der Bodelschwinghschen Anstalten, 1831-1910)

  • Wer kann etwas von mir erwarten?
  • Kann ich anderen Unerwartetes zukommen lassen, eine Freude, eine unverhoffte Zuwendung – im Wortsinn?

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