Fastengedanke, 1. Fastenwoche, Donnerstag

Irgendwie sollte ich ja meiner „Hexe“ sogar etwas dankbar sein: In unregelmäßigen Abständen schießt sie mir einen ihrer mehr oder weniger spitzen Pfeile in meinen Rücken und erinnert mich damit auf eine leider etwas unangenehme Art und Weise daran, dass ich darauf achten muss, gerade, aufrecht, unverkrampft, mit Haltung und Selbstbewusstsein durch’s Leben zu gehen. Je länger der letzte „Hexenschuss“ zurück liegt, desto leichtsinniger und unachtsamer lebe ich dahin.
„Fürchte dich nicht!“
Vielleicht die häufigste Aufforderung in der gesamten Heiligen Schrift. Vor allem dann, wenn Gott und Mensch einander begegnen.
Gott richtet mich auf. Er verleiht mir Größe, Haltung.
Danke, Hexe, dass Du mich ab und zu in die Achtsamkeit zurück führst. – ¡Aber, ehrlich gesagt, noch dankbarer wär ich Dir, wenn das ein wenig sanfter gehen könnte!

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