Adventsgedanke – Donnerstag, 1. Woche

Heute hat mich Gott angelächelt.
In der Metro-Station „Verdaguer“, ich saß auf der Bank und wartete, war in Gedanken versunken, stierte auf den Boden, bekam nichts mit um mich herum.
Plötzlich sehe ich ein Kind vor mir stehen. Vielleicht 1 1/2 oder maximal 2 Jahre alt. Trampelt auf mich zu, streckt mir die kleinen Hände hin und lächelt mich mit einem breiten Grinsen an.
Es ist nur eine ganz leichte Berührung. Ein kurzer Moment des Lächelns. Dann tappt das Kind schon wieder weiter, zur Mutter, die in kurzer Entfernung auf es wartet.
Heute hat mich Gott angelächelt.
Ein Mensch hat mich berührt. Ein Kind. Völlig arglos. Ohne Hintergedanke. Reine Zu-neigung.
Interessiert an mir. Freundlich. Freudig.
Und es hat mich angesteckt. Ein Funke ist übergesprungen. Absichtslose Zuneigung plötzlich auch in mir.
Ich bin überzeugt: Heute hat mich Gott angelächelt.
Was so ein Lächeln, was so eine Berührung alles bewirken kann?

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