Sperrig anders

Jemand, der sich konsequent an Jesus zu orientieren versucht, braucht sich nicht zu wundern, dass er in einer Welt, die andere Ziele verfolgt, ein Stück weit zum Außenseiter wird. Es stünde eher nicht gut um einen Christen, wenn er gar nicht etwas sperrig „anders“ würde. Dabei gilt es sich aber davor zu hüten, sich in diesen Zustand selbstmitleidig, elitär überheblich oder sektiererisch verbohrt zu verlieben. Denn auch im Christen bleibt immer noch ein gutes Stück „Welt“, das sich raffiniert verkleiden kann. Was ihn davor am besten bewahrt, ist, den Blick gar nicht auf sich und seinen Zustand zu lenken, sondern auf Jesus.
(Bernardin Schellenberger, in: Christ in der Gegenwart, Nr. 48/2014)
Friede, im Sinne von „ruhiges Leben“, ist nicht das Ziel von Advent – siehe Adventsgedanke von gestern. Friede mit und in sich bedeutet nicht, dass man von allen „Äußerlichkeiten“ immer in Ruhe gelassen wird.
Wahrer und innerer Friede bedeutet aber, dass man sich eben nicht so leicht aus der Ruhe bringen lässt, und dass man sich in aller Ruhe gegen das viele „Unsinnige“ der Welt auftreten traut.
Wie wichtig ist Dir, was andere über Dich denken?
Stehst Du zu dem, was Du einmal für richtig und wichtig erkannt hast?
Traust Du Dir auch mal gegen den Strom zu schwimmen?
Hast Du das Gefühl, Du schaust auf manche Menschen respektlos herunter? Auf andere ängstlich hinauf?

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