Herr, säume nicht!

Wann kommst du, Trost der ganzen Welt?
Wann machst du unsre Armut reich?
Wann nimmt ein Ende alle Not?
Wann stärkst du unser müdes Herz?
 
Noch immer neigt sich unsre Welt
Erschöpft und krank dem Abend zu:
Voll Krieg und Elend kennt sie nicht
Den Frieden, der verheißen ist.
 
So komm zu uns, Immanuel,
du Gott, der immer bei uns bleibt.
Befrei die Völker, starker Gott,
aus Angst und Qual, Gewalt und Tod.
 
Herr, säume nicht, die Not ist groß
und unsre Sehnsucht ruft nach dir.
Vollende deiner Schöpfung Werk
Am Tage deiner Wiederkunft.
 
So harren wir auf deinen Sohn,
der unser Los als Bruder teilt,
und preisen, Vater, dich im Geist,
der in der Hoffnung Freude birgt. Amen.
 
Bernardin Schellenberger

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