Fastengedanke für den Montag der 4. Fastenwoche

Seht, ich erschaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde. Man wird nicht mehr an das Frühere denken, es kommt niemand mehr in den Sinn. Nein, ihr sollt euch ohne Ende freuen und jubeln über das, was ich erschaffe. Denn ich mache aus Jerusalem Jubel und aus seinen Einwohnern Freude. Ich will über Jerusalem jubeln und mich freuen über mein Volk. Nie mehr hört man dort lautes Weinen und lautes Klagen.

(Jes 65,17-19)

In der heutigen Lesung häufen sich die Ausdrücke für „Freude“ und „sich freuen“.
Die frühere und auch die gegenwärtige Not ist anscheinend vorbei und vergessen. Gott schafft etwas ganz Neues. Dem gegenüber ist die alte Schöpfung wie nichts. Gott hat sich über die erste Schöpfung gefreut, weil sie gut war. Er freut sich aber noch mehr über die von Grund auf neue Schöpfung.
Ich bin eingeladen, an dieser neuen Schöpfung Gottes mitzubauen. Jede Woche neu, jeden Tag neu. Ich bin der Mitarbeiter an der Schöpfung Gottes. Ich bin mitverantwortlich am neuen Jerusalem.

Ich wünsche allen für die neue Woche viel „Schaffenskraft“.

Fastengedanke zum 4. Fastensonntag

Am heutigen 4. Fastensonntag hören wir die schöne Geschichte der Berufung des kleinen David zum zukünftigen König Israels.
Gott wählt sich nicht den starken, den ältesten, den vorlauten, den scheinbar geeignetsten unter den Söhnen Isais aus. David, der jüngste, der kleinste, der, an den keiner denkt, weil er anscheinend keine Qualitäten vorzuweisen hat, der ist der richtige.

Jeder von uns ist irgendwo und irgendwie David. Da, wo wir schwach sind, sind wir stark. Gerade weil wir nicht immer und überall die großen sind, sind wir von Gott auserwählt, sind wir einmalig und besonders. Und haben deshalb auch Verantwortung.